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Clearvise verkündet dritte Solar-Kooperation in Italien
Das Frankfurter Erneuerbare-Energie-Unternehmen Clearvise geht eine weitere Kooperation in Italien ein. Die Zusammenarbeit ist Teil eines Partnerprogramms.
Gemeinsam mit OPA United, einem auf Photovoltaik-Anlagen spezialisierten Ingenieurbüro, will Clearvise Projekte in Nord- und Mittelitalien entwickeln. OPA United bringt laut Clearvise ein Netzwerk und langjährige Erfahrung bei Genehmigungen und dem Bau von PV-Anlagen in die Kooperation ein.
Kooperation mit regionalen Partnern
Die Zusammenarbeit ist die dritte Kooperation im Rahmen des sogenannten clearPartners-Programms in Italien. Dabei sucht sich Clearvise für Projekte regionale Entwicklungspartner vor Ort. Einen Ausblick auf konkret mit OPA geplante Projekte hat das Unternehmen bislang nicht gegeben.
Eine aktuelle ECOreporter-Einschätzung der Clearvise-Aktie finden Sie im Premium-Bereich. Lesen Sie auch unsere jeweils zweiteiligen Dossiers zu Windaktien und zu Solaraktien.
Der folgende Premium-Inhalt ist aufgrund des Artikelalters nun frei verfügbar.
Die Clearvise-Aktie ist im Tradegate-Handel aktuell 1,2 Prozent im Minus zum Vortag und kostet 1,74 Euro (Stand: 19.3.2025, 11:08 Uhr). Auf Monatssicht ist die Aktie 3,6 Prozent im Plus, im Jahresvergleich hat sie 18,2 Prozent eingebüßt.
Auffällig ist, dass der Clearvise-Kurs aktuell offenbar nicht von der Aussicht auf neue Investitionen in Erneuerbare Energien in Deutschland profitieren kann. Union und SPD hatten gestern mit Stimmen der Grünen ein milliardenschweres Finanzpaket beschlossen, mit dem auch Klimaschutzprojekte realisiert werden sollen. Unter anderem hatte die Aktie des Clearvise-Konkurrenten Energiekontor deshalb deutlich an Wert gewonnen.
Clearvise ist ein eher kleines Unternehmen, das mit deutlich größeren Anbietern um attraktive Anlagenstandorte im Wettbewerb steht. Bislang kann die Firma ihren Anlagenbestand ausbauen und versucht, ihre Einnahmen mit langfristigen Stromabnahmeverträgen abzusichern. Das noch nicht abgerechnete Geschäftsjahr 2024 dürfte Clearvise allerdings mit roten Zahlen abgeschlossen haben, für 2025 wird ein kleines Plus erwartet. Das erwartete Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) der Aktie liegt bei sehr hohen 87.
Ein Risiko für Investoren bleiben auch die anhaltenden Übernahmegerüchte: Die schwedische Investmentgesellschaft EQT, größter Anteilseigner von Clearvise, wird schon länger als möglicher Käufer gehandelt.
Die Clearvise-Aktie hat sich nicht gut entwickelt: Seit August 2022 geht es für den Kurs nach einem zwischenzeitlichen Anstieg stetig abwärts, auf drei Jahre hat die Aktie 22 Prozent an Wert eingebüßt. ECOreporter schätzt die Clearvise-Aktie weiter nur als Investment für mutige Anlegerinnen und Anleger ein.
Clearvise AG: ISIN DE000A1EWXA4 / WKN A1EWXA
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