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Deutsche Bildung Studienfonds II: Abstimmungen im Dezember
Die Deutsche Bildung Studienfonds II GmbH & Co. KG hat Abstimmungen zur Änderung der Bedingungen ihrer börsennotierten Anleihen anberaumt. Die Laufzeiten sollen verlängert, die Zinsen erst bei Rückzahlung geleistet werden.
Die Deutsche Bildung Studienfonds II GmbH & Co. KG sieht Probleme bei der Rück- und Zinszahlung ihrer Anleihen 2016/2026 (ISIN: DE000A2AAVM5) und 2017/2027 (ISIN: DE000A2E4PH3). Mehr zu den Hintergründen lesen Sie hier.
Deshalb sollen die beiden Anleihen (Gesamtvolumen 28 Millionen Euro) jetzt um zehn beziehungsweise elf Jahre bis zum 17. Dezember 2037 verlängert und ab 2028 schrittweise getilgt werden. Zudem will das Unternehmen, eine Tochter der Deutsche Bildung AG aus Frankfurt am Main, die Zinsen von jährlich 4 Prozent erst am Ende der Laufzeit zahlen – und dann auch nur, soweit die Firma die Zinsen „aus verfügbarer Liquidität“ und „nach Abzug eines Liquiditätspuffers“ aufbringen kann.
SdK hat Bedenken
„Unsere größten Anleihegläubiger haben in Vorgesprächen zugesagt, diese Lösung zu unterstützen“, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. „Auf dieser Grundlage erwarteten wir, im Rahmen des Restrukturierungskonzepts die übrigen Verbindlichkeiten bedienen zu können, ab Dezember 2028 planmäßig mit der Tilgung der beiden Anleihen zu beginnen und diese spätestens Ende 2037 vollständig zurückzuführen.“
Anleihegläubiger können vom 3. bis 10. Dezember im Rahmen von Abstimmungen ohne Versammlung über die Änderungen der Anleihebedingungen abstimmen. Nähere Informationen will die Deutsche Bildung Studienfonds II GmbH & Co. KG am 18. November auf der Website www.deutsche-bildung-invest.de veröffentlichen.
Die SdK Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger aus München kritisiert die Änderungspläne und ruft Anlegerinnen und Anleger zur Bündelung ihrer Interessen auf. Mehr dazu erfahren Sie hier.
Die Studienfonds-Anleihe 2016/2026 notiert im gettex-Handel derzeit bei 40,01 Prozent ihres Nennwertes (17.11.2025, 8:40 Uhr). Die Anleihe 2017/2027 steht bei 35,00 Prozent (17.11.2025, 8:40 Uhr). Beide Anleihen haben nach Bekanntgabe der Restrukturierungspläne Ende Oktober stark an Kurswert verloren.
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