Der Energiespeicher des Fonds soll zur deutschen Netzstabilität beitragen. / Symbolbild: Pixabay

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EB-SIM-Fonds erwirbt Anteil an großem Batteriespeicher in Deutschland

Ein Fonds der EB-SIM, dem Vermögensverwalter der Evangelischen Bank aus Kassel, beteiligt sich an einem großen Batteriespeicherprojekt in Sachsen-Anhalt. Der für institutionelle Investoren aufgelegte EB Energy Transition Europe sieht einen Beitrag zur Energiewende und sichere Einnahmen.

Der Batteriespeicher besitzt eine Leistung von 104,5 Megawatt und eine Speicherkapazität von 209 Megawattstunden – das entspricht dem jährlichen Stromverbrauch von 55 deutschen Durchschnittshaushalten. Der Speicher soll direkt an das Hochspannungsnetz angeschlossen werden, womit er laut EB-SIM "eine zentrale Rolle bei der Netzstabilisierung, der Flexibilisierung des Stromsystems sowie der effizienten Nutzung erneuerbarer Stromerzeugung übernimmt".

Fonds für institutionelle Anleger

Das Investment zeichnet sich laut EB-SIM zudem durch eine hohe Planbarkeit der Erträge aus: Der Batteriespeicher verfügt demnach über einen siebenjährigen sogenannten Tolling-Vertrag mit einem Versorgungsunternehmen. Bei einem solchen Vertrag erhält der Eigentümer eines Energiespeichers eine feste, garantierte Vergütung vom Vermarkter, der dafür die volle Kontrolle über die Nutzung des Speichers am Energiemarkt übernimmt.

Konkret erwirbt der Fonds EB Energy Transition Europe eine Minderheitsbeteiligung von 49 Prozent an dem Speicher. Die Investition ist die zweite des Fonds, der bereits bis zu 25 Millionen Euro in ein Projekt zur nachhaltigen Wärmeerzeugung in Frankreich und Belgien angelegt hat.

"Batteriespeicher sind eine Schlüsseltechnologie für das Gelingen der Energiewende. Sie schaffen Flexibilität, erhöhen die Versorgungssicherheit und unterstützen den weiteren Ausbau erneuerbarer Energien", so EB-SIM-Manager Johannes Justinger. Mit der Beteiligung an dem Speicherprojekt stärke der Fonds "gezielt die Systemstabilität des deutschen Stromnetzes".

Der Fonds EB Energy Transition Europe richtet sich an institutionelle Anleger. Die Zielgröße liegt bei 200 Millionen Euro, kann aber auf 300 Millionen Euro erweitert werden. Der Fonds ist auf langfristige Investitionen in nachhaltige Energieinfrastruktur in den Ländern Kerneuropas ausgelegt, insbesondere in Deutschland und Frankreich.

Die Mindestanlage für Investoren beträgt 250.000 Euro. Angestrebt wird eine Zielrendite von 7 bis 8 Prozent pro Jahr nach Kosten sowie laufende jährliche Ausschüttungen von rund 4 Prozent nach Ende der Investitionsphase von drei Jahren, vorbehaltlich der tatsächlichen wirtschaftlichen Entwicklung. Die geplante Fondslaufzeit beträgt 13 Jahre.

Eine Übersicht zu von ECOreporter getesteten Fonds für private Anlegerinnen und Anleger finden Sie hier.

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