Intel will im großen Stil Anwendungen für seine KI-Beschleuniger entwickeln. / Foto: Unternehmen

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Intel: KI-Allianz soll PC-Anwendungen entwickeln

Der US-Chipkonzern Intel ruft das sogenannte "AI PC Acceleration Program" für die Entwicklung von Anwendungen im Bereich Künstliche Intelligenz (KI) ins Leben. In Zusammenarbeit mit mehr als 100 Software-Firmen sollen so bis Ende 2024 über 300 KI-beschleunigte Funktionen für die neuen Prozessoren des ECOreporter-Aktien-Favoriten entstehen.

Wie Intel im Mai verkündete, sollen sämtliche Prozessoren der nächsten Generation ("Meteor Lake") über einen VPU getauften Funktionsblock zur KI-Beschleunigung verfügen. Allerdings gibt es aktuell kaum Anwendungen, die davon profitieren würden. Vor demselben Problem steht etwa auch der Konkurrent AMD.

Pläne für Programme unklar

Eine bereits heutzutage viel genutzte KI-Funktion sind die unscharfen Hintergründe in Videokonferenzen. Die Berechnungen hierfür könnten künftig durch die KI-Einheit eines Chips übernommen werden, was Strom spart. Notebooks halten so mit einer Akkuladung länger durch.

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Zu den Partnern von Intel gehören etwa der Softwareanbieter Adobe, das Video- und Bildbearbeitungs-Start-up Deep Render oder das für seine Videokonferenz-Software bekannte Unternehmen Zoom. Bei der Entwicklung geht es laut Mitteilung primär um Anwendungen für Intel-Chips. Ob indirekt auch andere KI-Chip-Anbieter wie AMD profitieren könnten, ist noch unklar.

Ebenfalls weitgehend offen bleibt, welche konkreten Anwendungsideen Intel und seine Partner planen. Bislang war nur von Verbesserungen bei der Bild- und Videobearbeitung sowie in Videokonferenzen die Rede. Deep Render will demnach mit KI seine Videokomprimierung optimieren.

Die Intel-Aktie ist im Tradegate-Handel aktuell 0,3 Prozent im Minus zum Vortag und kostet 33,57 Euro (Stand: 20.10.2023, 11:45 Uhr). Auf Monatssicht ist die Aktie 2,6 Prozent im Plus, im Jahresvergleich hat sie 25,9 Prozent an Wert gewonnen.

Intel investiert aktuell Milliarden in den Ausbau und die Modernisierung seiner Produktion. Im aktuellen Geschäftsjahr erwartet der Konzern daher, rote Zahlen zu schreiben. Insbesondere wegen Problemen bei der Fertigung hat Intel in den letzten Jahren am Chipmarkt an Boden verloren.

Langer Anlagehorizont gefragt

Anlegerinnen und Anleger, die einen Einstieg in Erwägung ziehen, sollten ihre Investition langfristig planen. Für 2024, wenn der Konzern wieder Gewinne erzielen will, liegt das erwartete Kurs-Gewinn-Verhältnis der Aktie bei hohen 45. Die erwartete Dividendenrendite für das laufende Geschäftsjahr beträgt 1,6 Prozent.

Intel ist eine ECOreporter-Favoriten-Aktie aus der Kategorie Dividendenkönige. Lesen Sie hier unser ausführliches Unternehmensporträt. Mehr zum Thema KI erfahren Sie im ECOreporter-Dossier In Künstliche Intelligenz investieren: die nachhaltigsten KI-Aktien.

Welche Dividendenkönige ECOreporter aktuell empfiehlt, lesen Sie in unserem Überblick Nachhaltige Dividendenkönige: Bei diesen Aktien bieten sich jetzt Kaufgelegenheiten.

Aussichtsreiche Chip-Aktien finden Sie im Artikel Bei diesen nachhaltigen Chip-Aktien bieten sich Kaufgelegenheiten

Intel Corp.:  ISIN US4581401001 / WKN 855681

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