Jinko Solar ist seit 2019 Weltmarktführer bei Solarmodulen. / Foto: Jinko Solar

  Nachhaltige Aktien

Jinko Solar: Umsatz und Gewinn brechen ein

Der chinesische Konzern Jinko Solar ist der weltgrößte Hersteller von Solarmodulen und verkauft auch Stromspeicher. Doch die Geschäfte laufen nicht gut, der Aktienkurs gibt nach.

Jinko hat 2025 Solarmodule mit einer Leistungskapazität von 86 Gigawatt (GW) verkauft. Das sind 7 Prozent weniger als im Vorjahr. Weil zudem die Preise stark gefallen sind, brach der Umsatz um 29 Prozent auf 65,5 Milliarden Renminbi (8,1 Milliarden Euro) ein. Unter dem Strich stand ein Nettoverlust von umgerechnet 550 Millionen Euro. 

"Anhaltend niedrige Modulpreise"

„Die globale Photovoltaikbranche war aufgrund struktureller Ungleichgewichte und eines sich wandelnden Handelsumfelds weiterhin Schwankungen ausgesetzt, was sich negativ auf die Finanzlage entlang der gesamten Wertschöpfungskette auswirkte“, erläutert Jinko-Chef Xiande Li. „Angesichts anhaltend niedriger Modulpreise, des Abbaus veralteter Produktionskapazitäten und eines sich noch immer wandelnden Produktmixes verzeichneten wir für das Gesamtjahr einen Nettoverlust.“ Zuletzt litt Jinko laut Li vor allem unter steigenden Kosten für Polysilizium und Silber – zwei wichtige Rohstoffe für die Modulfertigung – sowie unter ungünstigen Wechselkursen.

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