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Nachhaltige Aktien, Fonds / ETF
Keine höheren Steuern auf US-Dividenden
In Donald Trumps neuem Haushaltsgesetz („One Big Beautiful Bill“) waren ursprünglich höhere Steuern auf Dividenden von US-Aktien vorgesehen. Doch im finalen Gesetzestext fehlt die entsprechende Passage.
Die geplanten Steueranhebungen waren Teil der Drohkulisse, mit denen Trump andere Länder dazu zwingen wollte, für sie wenig vorteilhafte „Deals“ mit den USA zu akzeptieren. Bei der Quellensteuer auf Aktiendividenden waren Erhöhungen um bis zu 20 Prozent vorgesehen. Das hätte die Renditen von US-Aktien oder Fonds beziehungsweise ETFs mit hohem US-Anteil für ausländische Anlegerinnen und Anleger gedrückt.
Im letzte Woche verabschiedeten Gesetz ist diese Passage gestrichen, weil im Gegenzug die anderen G7-Staaten zugestimmt haben, große Konzerne aus den Vereinigten Staaten von der globalen OECD-Mindeststeuer auszunehmen. Die ausländischen Gewinne dieser Unternehmen müssen damit nur in den USA versteuert werden. Grundsätzlich sehen die OECD-Bestimmungen vor, dass Großunternehmen ihre Gewinne dort mit mindestens 15 Prozent versteuern müssen, wo sie anfallen.