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Mängel bei Klimarisiken: Hohe Geldstrafe für Crédit Agricole
Die Europäische Zentralbank (EZB) hat die französische Großbank Crédit Agricole zu einer Strafzahlung von 7,6 Millionen Euro verdonnert. Crédit Agricole soll Klimarisiken vernachlässigt haben.
Nach Angaben der EZB hat die Großbank die Relevanz ihrer Klima- und Umweltrisiken nicht rechtzeitig in ausreichendem Maße eingeschätzt. Die Zentralbank hatte Crédit Agricole deshalb im Februar 2025 noch einmal dazu aufgefordert, die ökologischen Risiken zu identifizieren, denen sie in ihrem Geschäftsbetrieb ausgesetzt sein könnte.
"Unverständnis" für die Entscheidung
Crédit Agricole hatte dafür Zeit bis Ende Mai, überzog die Frist aber laut EZB um 75 Tage und muss deshalb jetzt die Millionenstrafe zahlen. Die EZB kann als Marktaufsicht bei Verstößen gegen den vorgeschriebenen Umgang mit Klima- und Umweltrisiken Geldbußen von bis zu 5 Prozent des durchschnittlichen täglichen Ertrags einer Bank verhängen, und das für maximal sechs Monate.
Crédit Agricole teilte in einer Stellungnahme mit, man erkenne die Straffestsetzung der EZB an, sehe sie aber als „rein administrativ“ an. Inhaltlich hege man „Unverständnis“ für die Entscheidung, da man Klimarisiken und Umweltrisiken in seinen Modellen berücksichtige.
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