Nach Einschätzung von Maersk und Hapag-Lloyd hat sich die Sicherheitslage im Roten Meer weiter entspannt. / Symbolbild: Pixabay

  Nachhaltige Aktien

Maersk und Hapag-Lloyd schicken mehr Containerschiffe durch den Suezkanal

Die Reedereien Moller-Maersk aus Dänemark und Hapag-Lloyd aus Hamburg lassen wieder mehr Containerschiffe durch das Rote Meer und den Suezkanal fahren. Die Sicherheitslage hat sich laut den Unternehmen weiter entspannt.

Wie Maersk und Hapag-Lloyd mitteilten, sollen ab dem 19. September vier weitere Liniendienste der Flottenkooperation Gemini nicht mehr den Umweg um das Kap der Guten Hoffnung an der Südspitze Afrikas nehmen. Bereits im Juli und August hatten die Konzerne jeweils einen Dienst wieder umgestellt.

Entspannung könnte für Maersk auch niedrigere Kosten bedeuten

Maersk und Hapag-Lloyd begründen den Schritt mit einer Neubewertung der Sicherheitslage im Roten Meer. Seit Ende 2023 hatten Angriffe der jemenitischen Huthi-Miliz auf Handelsschiffe zahlreiche Reedereien dazu veranlasst, das Rote Meer und damit auch den Suezkanal zu meiden. Die Fahrt um Afrika dauert allerdings deutlich länger und erhöht unter anderem den Treibstoffverbrauch und die Transportzeiten.

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