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Nicht nachhaltig genug: Pensionsfonds zieht 14 Milliarden Euro von BlackRock ab
Der große niederländische Pensionsfonds PFZW sieht Verschlechterungen bei der Nachhaltigkeitsstrategie des US-Vermögensverwalters BlackRock und legt deshalb jetzt einen Teil seines Kapitals bei anderen Anbietern an.
PFZW beendet Investments bei BlackRock mit einem Volumen von insgesamt 14 Milliarden Euro. Zur Begründung heißt es, man wolle mit Vermögensverwaltern zusammenarbeiten, die bei Hauptversammlungen investierter Unternehmen im Sinne von PFZW abstimmen. US-Finanzhäuser wie BlackRock hielten sich jedoch bei Abstimmungen mit Nachhaltigkeitsbezug immer mehr zurück, um es sich nicht mit der Trump-Regierung zu verscherzen.
BlackRock hatte jahrelang mit seinen Nachhaltigkeitsambitionen geworben. Seit Donald Trump wieder in Washington regiert, ist davon aber nicht viel geblieben. Der weltgrößte Vermögensverwalter verwendet mittlerweile nicht einmal mehr das Wort Nachhaltigkeit. Stattdessen ist von „Transition“ die Rede, also dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit. Damit lassen sich auch Investments in Unternehmen rechtfertigen, die bislang alles andere als grün sind.
BlackRock hat mittlerweile zudem Diversitätsziele bei seinen Investments gestrichen und ist aus dem Klimabündnis Net Zero Asset Managers Initiative ausgetreten.