Wind- und Solarparks können lukrative Investments sein. / Foto: Pixabay

  Erneuerbare Energie, Meldungen

Norwegischer Staatsfonds setzt auf grünen Strom statt Rechenzentren

Viele Profiinvestoren versuchen derzeit, vom Trendthema KI-Rechenzentren zu profitieren. Der weltgrößte staatliche Investmentfonds geht anders vor.

Der norwegische Staatsfonds hat seine aktualisierte Anlagestrategie für die nächsten drei Jahre veröffentlicht. Der Fonds, in dem die norwegische Zentralbank die Gewinne aus der staatlichen Öl- und Gasförderung investiert, will weiterhin vor allem auf Aktien und Anleihen setzen, sieht aber auch zunehmend Chancen im Infrastrukturbereich und dort vor allem bei Erneuerbaren Energien.

Fonds will nicht auf den fahrenden Zug aufspringen

„Die Energiewende schafft substanzielle Investitionsmöglichkeiten sowohl in der Erzeugung Erneuerbarer Energien als auch in der dafür notwendigen Infrastruktur“, heißt es im aktuellen Strategiepapier des Fonds. „Um das investierbare Universum voll auszuschöpfen, werden wir weiterhin direkt in Wind- und Solarenergie investieren und unsere Investitionen in Verteil- und Speicherinfrastruktur ausweiten, sobald sich passende Gelegenheiten bieten.“

Auf das Trendthema Rechenzentren setzt der Fonds hingegen derzeit nicht. „Wenn sich Dinge rasant entwickeln, kann man entweder mitmachen oder abwarten. Wir beobachten die Entwicklung lieber erst einmal“, sagte der Chef der Immobilienabteilung des Fonds gegenüber der Nachrichtenagentur Bloomberg.

Auch private Anlegerinnen und Anleger können direkt in Wind- und Solarparks investieren. Einige Angebote finden Sie hier. Bitte beachten Sie aber: Die Risiken sind oft höher als bei breit gestreuten Fonds oder ETFs.

Warum auch KI-Investments teils sehr riskant sind, erfahren Sie unter anderem in unseren Dossiers Nachhaltige KI-Aktien: Wo es jetzt noch Einstiegschancen gibt und Lässt KI die Börsenblase platzen?.

Verwandte Artikel

20.03.26
 >
26.03.26
 >
07.11.25
 >
04.05.26
 >
04.03.26
 >
Aktuell, seriös und kostenlos: Der ECOreporter-Newsletter. Seit 1999.
Nach oben scrollen
ECOreporter Journalistenpreise
Anmelden
x