Orsted darf auch seinen zweiten von der US-Regierung gestoppten Windpark weiterbauen. / Foto: Orsted

  Nachhaltige Aktien, Erneuerbare Energie

Orsted darf Windpark Sunrise Wind weiterbauen

Der dänische Energiekonzern Ørsted hat vor Gericht einen weiteren Erfolg gegen die US-Regierung erzielt. Ein Bezirksgericht hob den Baustopp für das Windparkprojekt Sunrise Wind auf.

Wie Ørsted mitteilte, erließ das Gericht in Washington eine einstweilige Verfügung, die den sofortigen Weiterbau erlaubt. Der Konzern will die Bauarbeiten nach eigener Aussage nun "so schnell wie möglich wieder aufnehmen". Das eigentliche Verfahren läuft allerdings weiter.

Baustopp angeblich wegen "nationaler Sicherheit"

Die Trump-Regierung hatte kurz vor Weihnachten die Errichtung von fünf großen Windparks, darunter die Ørsted-Projekte Revolution Wind und Sunrise Wind, für 90 Tage gestoppt. Für Revolution Wind wurde der Stopp bereits im Januar aufgehoben, ebenfalls zunächst per einstweiliger Verfügung.

Die US-Regierung begründet die Anordnung für die vollständig genehmigten Windparks mit einer möglichen Gefährdung der nationalen Sicherheit. Große Rotorblätter sowie die stark reflektierenden Türme der Anlagen könnten Radarstörungen verursachen. Fachleute halten diese Argumente für vorgeschoben. Donald Trump ist ein erklärter Feind von Windrädern.

Die Ørsted-Aktie gewann im Handel am gestrigen Montag 2,6 Prozent, aktuell notiert sie im Tradegate-Handel wieder 2,1 Prozent im Minus zum Vortag bei 19,07 Euro (Stand: 3.2.2026, 9:08 Uhr). Auf Monatssicht legte die Aktie 9,8 Prozent zu, im Jahresvergleich büßte sie 5,9 Prozent ein.

Besonders wegen der Probleme in den USA steht die Ørsted-Aktie schon länger unter Druck. Eine aktuelle Einschätzung der Aktie erhalten Sie hier. Lesen Sie auch unseren zweiteiligen Überblick zu Windaktien.

Ørsted A/S: ISIN DK0060094928 / WKN A0NBLH

(Aktuelle Kursdaten zu der Aktie erhalten Sie, wenn Sie auf das Symbol hinter der WKN klicken.)

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