Wacker Chemie will mit einem Sparprogramm den schwachen Geschäften gegensteuern. / Foto: Wacker Chemie

  Nachhaltige Aktien

Wacker Chemie schreibt rote Zahlen, Aktie legt zu

Der Münchner Chemiekonzern Wacker Chemie hat 2025 unter einer schwachen Nachfrage, hohen Energiekosten, rückläufigen Preisen und ungünstigen Wechselkursen gelitten. Das Unternehmen muss einen Verlust melden, kann seine Jahresprognose aber erreichen.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr erzielte Wacker nach vorläufigen Zahlen einen Umsatz von rund 5,5 Milliarden Euro. Das sind 4 Prozent weniger als 2024. Ausschlaggebend waren dabei laut Konzern eine geringere Auslastung in allen Geschäftsbereichen, zum Teil niedrigere Absatzmengen und Preise sowie negative Währungseffekte.

Branche insgesamt in der Krise

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sank um 42 Prozent auf 430 Millionen Euro. Die Energiekosten in Deutschland, die laut Unternehmen "im internationalen Vergleich weiterhin nicht wettbewerbsfähig sind", hätten sich zusätzlich negativ ausgewirkt. Hinzu kam eine Ergebnisbelastung durch eine Rückstellung für das Kostensenkungsprogramm.

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