Einer neuen wissenschaftlichen Studie zufolge könnten Wind- und Solarparks noch deutlich mehr zur Wertschöpfung in Deutschland beitragen. / Foto: Pixabay

  Erneuerbare Energie, Meldungen

Wirtschaftsministerium verschweigt Studie zu erneuerbaren Energien

Das Bundeswirtschaftsministerium hatte eine Studie zu den Auswirkungen des Ausbaus erneuerbarer Energien auf die regionale Wertschöpfung in Deutschland in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse stützen nicht die fossilfreundliche Energiepolitik von Ministerin Katherina Reiche. Äußert sich das Ministerium deshalb nicht zu der Publikation?

Erstellt haben die Studie mit dem Namen „Die Stärkung der regionalen Wertschöpfung durch Erneuerbare Energien“ das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW), das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung und das Institut der deutschen Wirtschaft Köln Consult (IW Consult). Auftraggeber war noch das Wirtschaftsministerium der Vorgängerregierung.

Die Studie kommt zu dem Schluss, dass „deutsche Städte und Landkreise ihre Einnahmen aus erneuerbaren Energien mehr als verdoppeln können, wenn sie die Ausbauziele für Wind- und Solaranlagen erreichen“. Das Wirtschaftsministerium hat die Studie bislang weder kommentiert noch beworben. Eine Anfrage zu den Gründen wurde laut dem Portal t-online.de nicht beantwortet. Ministerin Reiche behauptet regelmäßig, die Energiewende sei derzeit zu teuer.

Die vollständige Studie können Sie hier als PDF herunterladen.

Verwandte Artikel

25.02.26
 >
02.03.26
 >
03.10.25
 >
26.12.25
 >
04.03.26
 >
Aktuell, seriös und kostenlos: Der ECOreporter-Newsletter. Seit 1999.
Nach oben scrollen
ECOreporter Journalistenpreise
Anmelden
x