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Nachhaltige Aktien, Erneuerbare Energie
China meldet Rekorde bei Wind- und Solarzubau
China errichtet weiter so viele Erneuerbare-Energien-Anlagen wie kein anderes Land der Erde. Staatlichen Angaben zufolge ist der Anteil nicht-fossiler Energieträger an der installierten Gesamtleistung in der Volksrepublik erstmals höher als der der fossilen – allerdings mit einer Einschränkung.
Wie die chinesische Nationale Energiebehörde (NEA) mitteilte, wurden in der Volksrepublik im vergangenen Jahr 315,07 Gigawatt Solarleistung und 119,33 Gigawatt Windkraft installiert. In beiden Fällen stellt das neue Rekordmarken dar. Solar- und Windenergie stellten damit laut NEA-Daten zum Jahresende 47,3 Prozent der installierten Gesamterzeugungsleistung in China.
Wind und Solar wachsen stärker als die Gesamtleistung
Chinas Stromerzeugungsleistung lag Ende 2025 bei 3,89 Terawatt, ein Anstieg um 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Solarstromleistung wuchs mit einem Plus von 35,4 Prozent mehr als doppelt so schnell und erreichte 1,2 Terawatt. Auch die Windkraftleistung verzeichnete mit 22,9 Prozent Wachstum auf 0,64 Terawatt ein überdurchschnittlich starkes Plus.
Insgesamt erreichten nicht-fossile Energiequellen im vergangenen Jahr der NEA zufolge einen Anteil von 60,4 Prozent an der installierten Gesamtleistung und überholten damit die fossilen Energien. Allerdings gibt es einen Haken: Neben Wind-, Solar- und Wasserkraft gehört auch Kernenergie zu den nicht-fossilen Energieträgern.
Die Zahl der grünen Neuinstallationen wuchs gegen Jahresende noch einmal stark. Allein im Dezember kamen mehr als 40 Gigawatt Photovoltaik neu hinzu. Zum Vergleich: In Deutschland wurden im Gesamtjahr 2025 nach derzeitigem Datenstand knapp 16,5 Gigawatt Solarleistung installiert. Branchenanalysten führten den Anstieg laut dem Branchenmagazin "PV-Magazine" auf neue Fristen zur Inbetriebnahme sowie die fortgesetzte Einführung groß angelegter Wind- und Solar-Cluster im Westen und Norden Chinas zurück.
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Für 2026 erwarten Beobachter laut mehreren Berichten einen Rückgang der Neuinstallationen. Neben dem aktuell hohen Ausbauniveau dürften sinkende staatliche Preisgarantien und Unsicherheiten in der Lieferkette kurzfristig die Investitionsbedingungen für neue Anlagen verschlechtern.
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