Gold-ETCs sind Alternativen zum Kauf physischen Golds. / Foto: Pixabay

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Darum erzielen Gold-ETCs derzeit schwache Renditen

In unruhigen Börsenzeiten sind Anlagen in Gold besonders beliebt. Doch nicht jedes Investment in das Edelmetall bringt die erwarteten Renditen.

Wer in Gold investieren will, aber selbst keine Barren oder Münzen kaufen möchte, greift meist zu Gold-ETCs. Diese börsengehandelten Exchange Traded Commodities sind oft mit physischem Gold besichert und sollen über ein Zertifikat die Entwicklung des Goldpreises abbilden.

Das klappt derzeit aber nicht sehr gut. Während der Goldpreis in den letzten sechs Monaten um 25 Prozent gestiegen ist, schafften große Gold-ETCs in diesem Zeitraum nur halb so viel. 

Das Problem ist der schwache Dollar

Das liegt daran, dass europäische Gold-ETCs den Goldpreis in US-Dollar abbilden, selbst aber in Euro gehandelt werden. Und weil der Dollar in diesem Jahr deutlich an Wert verloren hat, ist ein Teil der Goldrendite durch den ungünstigen Wechselkurs wieder verloren gegangen.

Wer solche Renditeeinbußen vermeiden will, kann ETCs mit Währungsabsicherung kaufen. Die kosten allerdings mehr als normale ETCs.

ECOreporter rät dazu, allenfalls einen kleinen Teil des Vermögens in Gold zu investieren – Gold hat kein gutes Rendite-Risiko-Verhältnis und ist zudem selten nachhaltig. Mehr dazu erfahren Sie hier.

Als Alternative empfiehlt die Redaktion gute Tages- und Festgeldkonten.

Lesen Sie auch das ECOreporter-Dossier Krisen, Kriege, Katastrophen: Gibt es Alternativen zu Aktien, ETFs, Fonds, Festgeld?.

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