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Nvidia steigt bei Intel ein, Intel-Aktie gewinnt 23 %
Der US-Chipriese Nvidia kauft für 5 Milliarden Dollar 4 Prozent der Anteile am Mitbewerber Intel. Die Konzerne wollen jetzt gemeinsam Halbleiter entwickeln. Für beide Aktien geht es an der Börse aufwärts.
Nvidia und Intel planen, zusammen mehrere Generationen von Chips zu entwickeln, die unter anderem in Computern und Rechenzentren zum Einsatz kommen sollen. Intel will zudem die Grafikchips (GPUs) von Nvidia in PC-Systemen integrieren, während Nvidia Intels Hauptprozessoren (CPUs) in seinen Hochleistungs-KI-Architekturen für Rechenzentren verwenden möchte.
TSMC bleibt "magisch"
Dass Nvidias Chips künftig von Intel statt vom taiwanesischen Auftragsfertiger TSMC produziert werden, steht hingegen offenbar nicht zur Diskussion. „Nvidia und Intel sind beide erfolgreiche Kunden von TSMC“, sagte Nvidia-Chef Jensen Huang. Der Konzern verfüge über eine „Weltklasse-Chipfertigung“, man könne die „Magie von TSMC gar nicht hoch genug einschätzen“. Intels eigene Chipproduktion leidet schon seit längerer Zeit unter fehlenden Aufträgen externer Kunden.
Die Intel-Aktie gewann am gestrigen Donnerstag nach Bekanntgabe der Kooperation zwischenzeitlich 30 Prozent und ging schlussendlich mit einem Plus von 23 Prozent aus dem Handel. Aktuell notiert sie an der Börse Tradegate kaum verändert bei 25,72 Euro (Stand 19.9.2025, 9:55 Uhr).
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